Wer seinen Suchergebnisse in Google in Zukunft eine "persönliche" Note geben will, wird da nicht herum kommen. Für den ist es wahrscheinlich Pflicht, neben den Facebook Like Buttons nun auch die Google +1 Buttons einzubauen.
Wem nützt das?
Ist es eine Hilfe zur Kundenorientierung, Kundenpflege?
In erster Linie wird es dazu dienen, in Google Suchergebnisse auffälliger dargestellt zu werden, als seine Nachbar.
Ein großes Plus dabei: Es wird sich wahrscheinlich schnell zeigen, wer wirklich Kunden hat, die einen Liken oder Plusen - und nicht nur als Landing Pages im Netz platziert sind, die eigentlich keine eigene Kundenbeziehung eingehen!
Google’s answer to the Facebook Like Button will make its debut “in the coming weeks,” according to Google’s development team.
On Tuesday at the Google I/O developer conference in San Francisco, the search giant gave developers a sneak peek at the Google +1 button. It’s very similar to Facebook’s Like Button or the Twitter Tweet button — it provides a way for website visitors to endorse and share an article or web page.
"Kannst Du einen Feind nicht besiegen, dann verbünde dich mit ihm" - der Spruch stammt von Sunzi (sinngemäß), einem chinesischen Feldherrn um die 500 v. Chr.. Sein erfolgreiches Werk "Die Kunst des Krieges" wird noch heute von vielen Managern gelesen und dient als Inspiration für Verhandlungstaktik.
Das musste Rupert Murdoch wohl auch im Sinn gehabt haben, als er sich mit Steve Jobs verbündete, um die erste iPad-only Tageszeitung zu planen.
Dieser Sinneswandel verdient meinen Respekt. Business first!
Medienmogul Rupert Murdoch steht nach Informationen aus den USA und Großbritannien vor dem Start einer Tageszeitung speziell für das iPad und ähnliche Geräte. Für das Projekt, das er gemeinsam mit Apple-Chef Steve Jobs vorantreibe, habe der Verleger in New York bereits 100 Journalisten eingestellt. Das Produkt soll zu Beginn des nächsten Jahres auf den Markt kommen, schreibt der Guardian am Sonntag in seiner Online-Ausgabe.
Im Google blog der deutschen Webmasterzentrale steht quasi im Nebensatz etwas ganz Entscheidendes. Google gibt dort nämlich den Rat an die Webseiten-Betreiber nicht das Rad ständig neu erfinden zu wollen und sich in bereits überlaufenden Märkten einen Konkurrenzkampf zu liefern. Vielmehr sollte man sich auf Nischen-Märkte konzentrieren.
Wirft das nicht die Frage auf: Ist Google Nischenanbietern wohl gesonnen?
Als Nischenanbieter in Sachen Wellness-Reisen wäre das eine gute Nachricht.
Auch die aktuelle Studie von Bitkom und Forsa bestätihen den Trend: Reisebuchungen werden immer mehr im Web recherchiert und auch gebucht. Bei den Steigerungsraten müssen sich die Reisebüros warm anziehen.
13 Mill. Deutsche haben ihren Urlaub dieses Jahr entweder schon online gebucht oder planen eine Internet-Buchung. Das ergibt eine Studie des IT-Branchenverbands Bitkom.
Urlaubsbuchungen im Internet legen zu
Mit fast 13 Mill. Buchenden haben eine Million mehr Bundesbürger als im vergangenen Jahr ihren Sommerurlaub über das Internet gebucht. Zu diesem Ergebnis kommt der Web-Monitor des IT-Branchenverbands Bitkom. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte im Auftrag des Verbandes in einer repräsentativen Erhebung 1004 Personen befragt, ob sie ihren Urlaub in diesem Jahr entweder in Teilen oder ganz im Internet gebucht haben oder dieses noch planen. Laut Bitkom buchen vor allem 30- bis 44-Jährige ihre Reisen online.Read more at www.fvw.de
Der entscheidende Satz m. E. steht irgendwo mittendrin im Spiegel Online Artikel. Apple hat keine Kunden, sondern Fans! Und das ist es, worauf es im Social-Web Zeitalter ankommt. Wenn ein Unternehmen es schafft, eine derartige Begeisterung für seine Produkte zu erzeugen, braucht es sich um die Identifikation mit der Marke keine Gedanken mehr zu machen.
Jeder Kunde ist Fan und gleichzeitig Markenbotschafter. Perfekt!
Apple ist notorisch bekannt dafür, keine Kunden im eigentlichen Sinn zu haben, sondern Fans, die gern einmal auch etwas tiefer in die Tasche greifen.Read more at www.spiegel.de
Auf die Reviews des Technik Gurus Walter Mossberg wartet halb Amerika. Op ein Produkt wirklich Top wird, hängt immer damit zusammen, wie kritisch das Wall Street Journal in Person von Mossberg berichtet.
Fazit zum iPad:
Apple hat ein Produkt geschaffen, das das Potential hat, Laptops als mobile Geräte abzulösen.
Kommentar
Wer über 40 ist, kann das Konzept sozialer Plattformen einfach nicht verstehen. Anmelden müssen die Betreffenden sich trotzdem, wenn sie noch Geburtstagsgrüße von Ihren Kindern empfangen wollen. Read more at www.ftd.de
Während meines Studiums gehörte es zum "guten Ton", Wolf Schneiders "Deutsch für Profis" geradezu zu verschlingen. Jetzt macht er sich über das Internet her. Sich richtig auszudrücken, ist immer noch das beste Aushängeschild. #reputation
Seit Jahrzehnten bemüht sich Sprachpapst Wolf Schneider, Journalisten ein verständliches Schrift-Deutsch beizubringen. Jetzt entdeckt der mittlerweile 84-Jährige das Web und beschäftigt sich in seinem neuem Buch, "Deutsch für junge Profis", mit Blogs, Twitter und Online-Journalismus: "Was ich über die Gesetze des lesbaren Deutsch seit Jahrzehnten predige, gilt nun, bei wachsender Überfütterung und Ungeduld, in verschärfter Form." Passend dazu veröffentlicht MEEDIA das Kapitel "Also gut: 20 Sekunden!".
Keine Kundendaten und dann noch Umsatzbeteiligung für Apple - wer Zugang zur progostizierten "grave new world" von Apple haben möchte, muss Zugeständnisse machen. Wenn das den deutschen Verlagen zu viel ist, werden Sie den Anschluss verlieren.
Zeitschriftenverlage fürchten die Abhängigkeit von Apples Onlinevertrieb. Hektisch entwickeln sie deshalb Alternativen zum Internetkiosk der Amerikaner. Etwas Gleichwertiges ist allerdings nicht in Sicht. Read more at www.ftd.de